#25 Die Psychologie des Dranbleibens -

Warum wir oft aufgeben & wie du wirklich durchziehst

Hast du dir schon einmal ein Ziel gesetzt – sei es eine neue Fitness-Routine, ein Business-Wachstum oder gesündere Ernährung – nur um einige Wochen später festzustellen, dass du wieder in alte Muster zurückgefallen bist?

Jedes Jahr an Silvester passiert es: Millionen Menschen fassen Vorsätze. Mehr Sport, gesünder essen, erfolgreicher sein. Und was passiert? Drei Wochen später sind die Fitnessstudios wieder leer, die Süßigkeitenregale geplündert und die neuen Business-Pläne in der Schublade verschwunden. Aber warum? Warum fällt es uns so schwer, dranzubleiben? Und noch wichtiger: Wie können wir das ändern?

Du bist nicht allein. Das menschliche Gehirn ist nicht darauf ausgelegt, langfristige Veränderungen einfach umzusetzen. Stattdessen folgt unser Verhalten einem typischen psychologischen Muster, das erklärt, warum es uns so schwerfällt, dranzubleiben.

Das psychologische Muster des Dranbleibens (und Scheiterns)

Unsere Motivation folgt oft einem typischen Muster. Hier mal kurz dargestellt: 1) Initialer Hype Der Start fühlt sich großartig an. Wir sind hochmotiviert, sehen das Ziel klar vor uns und haben eine Vision.2) Erste Hürden tauchen auf: Der Muskelkater nach dem dritten Workout, der stressige Arbeitstag, an dem keine Zeit für gesunde Ernährung bleibt – der Alltag schlägt zu. 3) Der innere Schweinehund meldet sich Wir denken: "Ach, ein Tag Pause schadet nicht." Und plötzlich wird aus einem Tag eine Woche… 4) Aufgabe & Frustration: Am Ende fühlt es sich an, als hätten wir „versagt“. Wir geben auf und denken: "Vielleicht klappt es beim nächsten Mal."... und nun ausführlicher:

1. Phase: Die Euphorie des AnfangsMotivation & Dopamin-Kick: Wenn wir uns ein neues Ziel setzen, werden in unserem Gehirn Dopamin und andere Belohnungshormone ausgeschüttet. Das erzeugt ein Hochgefühl und eine Welle der Motivation. Beispiel: An Silvester melden sich unzählige Menschen im Fitnessstudio an. Sie sind voller Energie, kaufen sich neue Sportkleidung und planen ihre Workouts für die nächsten Monate. Psychologische Erklärung: Der Gedanke an Veränderung löst im Gehirn eine kurzfristige Belohnung aus – noch bevor wir überhaupt etwas getan haben! Dieses „Planen“ fühlt sich oft schon wie ein kleiner Erfolg an, was uns zunächst antreibt.

2. Phase: Die Realität schlägt zu Der Widerstand beginnt: Nach wenigen Tagen oder Wochen trifft uns die harte Realität: Die Veränderung fühlt sich plötzlich anstrengend an. Die Motivation nimmt ab, und die ersten Hürden tauchen auf. Beispiel: Nach zwei Wochen Fitnessstudio stellt sich noch kein sichtbares Ergebnis ein. Oder: Die ersten Herausforderungen im neuen Business wirken überwältigend. Psychologische Erklärung: Unser Gehirn ist darauf programmiert, Energie zu sparen. Neues Verhalten kostet jedoch zusätzliche mentale Energie, weil es noch nicht zur Gewohnheit geworden ist. Unser Unterbewusstsein versucht also, uns zurück in alte, energieeffiziente Muster zu bringen. Typische Gedanken in dieser Phase: „Heute habe ich keine Zeit, ich mache morgen weiter.“ „Vielleicht ist das einfach nichts für mich…“ „Es bringt ja doch nichts.“

3. Phase: Der innere Schweinehund gewinntRückfall in alte Muster: Ohne ein klares System geben viele Menschen in dieser Phase auf. Sie denken, sie hätten „versagt“ und verlieren das Vertrauen in sich selbst. Beispiel: Die Laufschuhe bleiben unbenutzt in der Ecke stehen. Die gesunde Ernährung wird durch „Ich gönn mir mal was“ ersetzt – und plötzlich sind wir wieder beim alten Verhalten. Psychologische Erklärung: Hier kommt der „What-the-Hell“-Effekt ins Spiel. Das bedeutet: Sobald wir einmal von unserem Plan abweichen, denken wir „Jetzt ist es auch egal“ – und lassen es komplett sein. Typische Gedanken in dieser Phase: „Jetzt hab ich es schon vermasselt, dann kann ich es auch ganz lassen.“ „Ich fang einfach nächsten Monat nochmal an…“

4. Phase: Der Neustart oder die Aufgabe – Entscheidung für Erfolg oder Stillstand: An diesem Punkt gibt es zwei Möglichkeiten: Option 1: Neustart mit Strategie - Erfolgreiche Menschen erkennen, dass Motivation nicht der Schlüssel ist – sondern Gewohnheiten und Systeme. Sie setzen auf kleine, realistische Schritte und bleiben konsequent dran. Option 2: Aufgabe - Ohne ein klares System bleibt der Erfolg aus, und die Person gibt auf – bis sie irgendwann wieder in Phase 1 startet (z. B. mit einem neuen Silvester-Vorsatz).

Das psychologische Muster des Dranbleibens (und Scheiterns)

Die Lösung ist nicht, sich einfach „mehr Disziplin“ zu wünschen – sondern das Gehirn mit klaren Strategien auszutricksen.

1. Minimiere die Einstiegshürde – Starte lächerlich klein! Das Gehirn liebt schnelle Belohnungen. Wenn eine Aufgabe zu groß erscheint, schaltet es in den „Schutzmodus“ und blockiert uns. Lösung: Starte mit 2-Minuten-Aufgaben! Z. B. Fitness: Zieh nur die Sportschuhe an und mach 2 Minuten Training. Business: Schreib nur eine E-Mail oder plane nur 5 Minuten deinen Tag. Gesundheit: Trink nur ein Glas Wasser mehr pro Tag. 💡 Warum es funktioniert: Kleine Erfolge lösen Dopamin aus – und das macht Lust auf mehr.

2. Nutze die „Magische 10%“-Regel! Setze dir das Ziel, in kleinen Schritten zu wachsen – 10% Verbesserung pro Woche oder Monat reicht aus, um massive Fortschritte zu machen. Beispiele: Erhöhe deine Newsletter-Öffnungsrate um 10%. Steigere deine Verkaufszahlen um 10%. Erhöhe deine Sporteinheiten um 10% 💡 Warum es funktioniert: Das Gehirn liebt messbare Fortschritte – kleine Steigerungen wirken erreichbar und motivierend.

3. Baue ein Belohnungssystem ein! Erfolgreiche Menschen belohnen sich regelmäßig, um ihre Motivation aufrechtzuerhalten. Beispiele: Nach 10 erfolgreichen Workouts → ein neues Sport-Outfit. Nach 4 Wochen gesunder Ernährung → ein schöner Restaurantbesuch. Nach einer erfolgreichen Business-Woche → ein freier Tag 💡 Warum es funktioniert: Unser Gehirn liebt sofortige Belohnungen. Plane sie bewusst ein!

4. Mach Rückschläge unwichtig – Vermeide den „What-the-Hell“-Effekt! Ein einziger „Fehltritt“ ist kein Problem – aber wie du darauf reagierst, entscheidet alles. Lösung: Akzeptiere Rückschläge als Teil des Prozesses. Fitness: Ein Training verpasst? Kein Problem, morgen geht’s weiter. Business: Ein schlechter Verkaufsmonat? Analysiere und optimiere. Ernährung: Ein ungesundes Essen? Genieße es und mach weiter. 💡 Warum es funktioniert: Das Gehirn denkt in Schwarz-Weiß-Kategorien – durch bewusste Selbstvergebung bleibst du langfristig motiviert.

Was erfolgreiche Menschen anders machen

Der Unterschied zwischen denen, die durchziehen, und denen, die aufgeben, liegt nicht in Disziplin oder Willenskraft – sondern in der richtigen Strategie. Erfolgreiche Menschen verlassen sich nicht auf kurzfristige Motivation, sondern schaffen sich klare Systeme, die sie langfristig unterstützen. 🔹 Sie setzen auf kleine, erreichbare Schritte, statt sich von riesigen Zielen überwältigen zu lassen. 🔹 Sie integrieren Routinen, die das Dranbleiben leichter machen. 🔹 Sie vermeiden den „Alles-oder-Nichts“-Fehler und lassen sich von Rückschlägen nicht entmutigen. 🔹 Sie belohnen sich bewusst, um ihr Gehirn positiv zu konditionieren. Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis smarter Gewohnheiten. Wer es schafft, sein Umfeld und sein Denken strategisch auszurichten, wird automatisch durchhalten – und seine Ziele erreichen.

Um die Psychologie des Dranbleibens

zu verstehen und um diese in den (Business-) Alltag integrieren zu können, habe ich folgendes ins Leben gerufen (die 10% Regel stammt auch daraus!)

Über mich:

Dieses Magazin entstand im Rahmen meiner Reichtumsforschung, der ich seit drei Jahren leidenschaftlich nachgehe. Mein Hauptbusiness jedoch liegt woanders: Ich unterstütze Frauen dabei, Gelder für ihr Business zu erhalten – von Gründungszuschüssen über Fördergelder bis hin zu günstigen Unternehmenskrediten. Ganz gleich, ob sie bereits ein Unternehmen führen, nebenberuflich starten oder noch angestellt sind – ich zeige ihnen Wege auf, wie sie finanzielle Unterstützung für ihre unternehmerischen Träume finden.

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